Der erste Monat mit Lord Cameron

Ich will hier ein Tagebuch schreiben und den Verlauf und die Entwicklung des neuen Hundes beschreiben.

6.2.2022 (Sonntag)

Erstes Telefonat mit Jürgen Rösner von dem Zwinger Oelmühle in Solingen. Er wollte gar nicht lange mit mir telefonieren. Er hat mich gleich eingeladen. Persönlich kann man alles viel besser besprechen und man kann auch die Hunde sehen.

8.2.2022 (Dienstag)

Wir fahren zur Oelmühle nach Solingen.

Dort angekommen erwarten uns eine Zwingeranlage mit ca. 25 Deerhounds. Hündinnen, Rüden und Welpen. Einige Hunde waren in Pflege. Die Hunde war alle sehr freundlich, gingen sofort auf den Menschen zu und ließen sich alle anfassen. Die Zwinger machten einen sauberen und ordentlichen Eindruck. Ebenso die Hunde.

Bei diesem Hundestreicheln stellte sich heraus, dass in dem Zwinger, zusätzlich zu den 5 Welpen, noch ein ausgewachsener Rüde zur Vermittlung stand. Ausgewachsen, ruhig, lieb und sehr groß. Ein Rüde. Wir sprachen über die Vor- und Nachteile, auch das wir das ganze Welpenchaos umgehen.

Mit dieses Eindrücken und einem Sack voll Informationen sind wir wieder nach Hause gefahren. Wir müssen eine Nacht schlafen und dann Entscheiden.

10.2.2022 (Donnerstag)

Wir haben nun eine Nacht darüber geschlafen und sind immer noch der Meinung, dass der Hund der Richtige ist. Also hin und Hund holen. Ich habe mich angemeldet und war um 16:30 Uhr an der Oelmühle. Natürlich gab es noch viel zu besprechen. Kaufvertrag ausfüllen. Papiere zusammenstellen und erklären. Nach 90 Minuten war ich Besitzer eines Deerhound, saß mit ihm im Auto und war auf dem Heimweg.

Zu Hause angekommen sind wir erstmal mit beiden Hunden einen kleinen Spaziergang gegangen. So konnte Gina und Cameron sich halbwegs kennen lernen. Der Spaziergang war ziemlich stressig. Cameron war sehr aufgeregt, zog und war sehr zippelig. Aber das ist ja nichts ungewöhnliches.

In der Wohnung wurde erstmal alles untersucht, beschnuppert und, nach Rüdenmanier, markiert. Markiert hat er insgesamt drei mal, dann hat er eine Ansage bekommen und das Thema war durch. Cameron war sehr unruhig, wusste noch nicht wie und wo er liegen darf und welches Zimmer für ihn tabu ist. Aber Gina hat einen gute Job gemacht und mit Zähne zeigen Cameron genau gesagt was er darf und was nicht.

Futter

Fütter und der Abend verliefen entspannt und ruhig. Weil Cameron viel getrunken hat bin ich abends um 22:00 Uhr noch mal eine kleine Gassi-Runde gegangen.

11.2.2022 (Freitag)

Die Nacht ist gut verlaufen und morgens ging es bein hell werden raus. Die Morgenrunde war schon wesentlich entspannter als gestern. Immer noch nicht gut aber besser.

Ich habe mal versucht ihm ein Leckerchen zu geben. Fehlanzeige. Leckerchen will er nicht. Zu mindestens nicht die die ich habe. Da sehe ich aber ein Problem auf mich zu kommen. Da fehlt mir bei der Ausbildung ein wichtiger positiver Verstärker.

Nachmittags habe sich ihn auf einer großen Wiese an 15m-Leine laufen gelassen. Ich hätte jetzt erwartet, dass er im Galopp davonstürmt. Aber nein. Er blieb ganz entspannt in meiner Nähe.

Die ersten Rüden Begegnungen. Muffin ist kein Problem. Frodo löste schon leichtes Grummeln aus. Der Berner ging gar nicht. An scheinend hat Cameron mit anderen Rüden ein Problem. Nicht schön, aber händelbar.

Futter

Bisher hat er Cameron ‘Purina Pro Plan’ bekommen. Zwei mal täglich. Morgens die größere Portion. Abends Hänchenbeine dazu. Bei diesem Futter stinkt der Hund bestialisch. Das Fell, der Urin und der Kot. Richt alles gleich. Es stinkt. Ich erinnere mich, dass der Zwinger beim Züchter genau so stank. Das war keine Unsauberkeit, das waren die Hunde. Ausgelöst durch das Futter. Da der Züchter auch Royal Canin empfohlen hat und er das Futter auch kennt habe ich heute hart umgestellt. Purina weg, Royal Canin hin. 250g Pansen kamen noch dazu. Die Pellets wurden eingeweicht. Er hat es gefressen. Aber nicht gerne.

12.2.2022 (Samstag)

Cameron wird immer ruhiger. Die Liegeplätze in der Wohnung sind jetzt unter den beiden Hunden verteilt und das rumgerenne wird weniger.

Futter

Kot viel zu hell und sehr weich.

Eine ganz wichtige Sache hat sich geändert. Cameron stinkt nicht mehr. Ein wenig Geruch ist noch da, aber es ist wesentlich weniger geworden. Es lag also wirklich am Futter. Heute bekommt er morgens 100g Royal Canin und abends 300g Royal Canin und 250g Pansen und 250g Fleisch. Die Pellets wurden wieder eingeweicht. Das hat gut geklappt und er hat es gut gefressen.

13.2.2022 (Sonntag)

Die bisherigen Nächte sind alle sehr einfach und ruhig verlaufen. Er legt sich auf seine Decke bei uns im Schlafzimmer und schläft bin morgens.

Die Fronten zwischen Gina und Cameron sind weitgehend geklärt. Die Liegeplätze sind aufgeteilt und man hat sich arrangiert. Eine Schmusefreundschaft ist jedoch noch nicht in Sicht.

Ausbildung

Heute habe ich ganz leicht mit der Ausbildung angefangen. Abrufen auf der Wiese an langer Leine. Klicker konditioniert. Beides hat gut funktioniert.

Futter

Der Kot war wieder viel zu hell und sehr weich. Er war gerade noch formbar.

Der Geruch vom Hund, Urin und Kot sind wieder normal. Auch haben unsere Hände nach dem Hundestreicheln keinen atypischen Geruch mehr. Die Wohnung richt auch nicht mehr.

Das Futter ist heute:

morgens: 200g eingeweichtes Royal Canin (100 ml Wasser),
abends: 200g eingeweichtes Royal Canin (100 ml Wasser), 350g Fleisch und 250g Pansen.

14.2.2022 (Montag)

Die Nacht verlief wieder ohne Probleme. Nachdem ich morgens aufstehe (5:50 Uhr) bleibt Cameron noch so lange liegen bis meine Frau sich bewegt oder Gina aufsteht.

Cameron passt auf Gina auf. Er bleibt sofort stehen wenn Gina sich zu weit entfernt oder auf mein Rufen hin nicht reagiert. Anders herum verteidigt Gina auch Cameron. Das Rudel verfestigt sich.

Ausbildung

Abrufen an der langen Leine

Futter

Der Kot war heute das erste mal fest und tlw. dunkel. Die Futterumstellung fängt an zu wirken. Durch den hohen Fleischanteil und damit gute Eiweiße ist der Morgenhunger nicht mehr vorhanden. Er hat heute morgen 5 Brocken aus der Hund bekommen und wollte den sechsten schon nicht mehr.

Das Futter ist heute:

morgens: 50g Royal Canin oder andere Leckerchen. (zur Ausbildung/Klickertraining)
abends: 250g eingeweichtes Royal Canin (100 ml Wasser), 350g Fleisch und 250g Pansen.

Heute gewogen: 38,00 Kg

15.2.2022 (Dienstag)

Cameron in Büchermühle wieder laufen lassen.

Futter

Ich habe das Futter heute weiter umgestellt. Ich will von dem Royal Canin weg. Es ist, meiner Meinug nach, ein schlechtes Futter. Gina hat bei kleine Zugabemengen sofort Durchfall bekommen und ganz hellen Kot.

Das Futter ab heute:

morgens: 300g Fleisch, 200g Gemüse
abends: 350g Fleisch, 200g Pansen, 200g Gemüse

Damit kann ich meine Fleischpakete so lassen wie ich sie für Gina gepackt habe.

Fleisch ist nicht so sein Ding. Pansen ist noch schlimmer. Aber er frisst es.

16.2.2022 (Mittwoch)

Heute haben wir die beiden Hunde Morgens eine Stunde alleine gelassen und sind einkaufen gefahren. Ich habe eine Kamera aufgestellt um sein Verhalten und eventuelles Bellen zu erfahren. Cameron war anfangs ruhig, wurde jedoch zum Ende hin immer unruhiger. Er hat es sich, wie ich erwartet habe, auf der Couch gemütlich gemacht. Bellen war nicht zu hören.

Futter

Fleisch ist nicht so sein Ding. Pansen ist noch schlimmer.

17.2.2022 (Donnerstag)

Cameron in der Büchermühle laufen lassen. Der Abruf klappt super. Bisher jedoch ohne Ablenkung. Mittlerweile ist das Laufen flüssiger und nicht mehr so steif. Die halbe Stunde rennen am Tag macht sich sehr bemerkbar. Im Haus wird er immer ruhiger und er schäft mehr. Allerdings muss ich etwas bemängeln, dass er ein kleiner Rüpel ist. Er ist so voller Energie das er viel zu stürmisch ist. Manche Hunde mögen das nicht.

Kämmen/Bürsten ist noch ein sehr großes Problem. Das will er gar nicht. Das müssen wir langsam aufbauen. Er hat sehr viel lose Unterwolle die auch nicht gut riecht. Sie muss ausgebürstet werden.

Futter

Der Kot wird fester und dunkler. Er ist jedoch noch nicht so fest das man ihn werfen kann. Also immer noch zu weich.

Jetzt frisst er auch das Fleisch und Gemüse mit Appetit. Wie ich gesagt habe, “Geschmack ist ein Lernprozess”

19.2.2022 (Samstag)

Akira in der Büchermühle getroffen. Keine Probleme bei der Konfrontation. Beide liefen frei. Cameron ist von Akira ein paar mal harsch angegangen worden, Cameron hat sich rumgedreht und ist gegangen. Akira ist sehr futterneidisch.

Futter

Der Kot ist immer noch zu weich und zu hell. Er wird zwar immer fester und auch dunkler, aber da geht noch was.

Heute gewogen: 36,40 Kg. Weniger sollte es nicht werden.

23.2.2022 (Mittwoch)

Mir stellt sich seit Anfang an die Frage: ‘jagt Cameron?’ Heute gab es die Antwort. Ich ging, wie fast jeden Tag, auf meinem Lieblingsplatz mit meinen beiden Hunden spazieren und spielen. Plötzlich sah ich Enten auf der Wiesen. Enten sind gutes Jagdobject. Denen passiert nix, die fliegen einfach weg. Cameron los gemacht und abgewartet. Nix passierte. Die Enten waren ihm ziemlich egal. Selbst als sie davonstürmten und weg flogen, kein Interesse. So kann es bleiben.

Futter

Der Kot wird immer fester. Er hat jetzt die Festigkeit das er an Böschungen runterrollt. Die Farbe ist mittlerweile fast schokobraun. Der Umbau der Darmflora geht vornan.

26.2.2022 (Samstag)

Verhalten

Heute habe ich Cameron mit in meine Hundeschule genommen. Da in den letzten zwei Wochen jede Bundesbegegnung positiv verlaufen ist, auch Rüden Begegnungen, war ich eigentlich Guter Dinge. Ich wurde allerdings schnell eins Besseren belehrt. Das friedliche Zusammentreffen zwischen Cameron und Hank (9 Monate alter Rüde) dauerte genau 3 Sekunden. Dann ging Cameron zum Angriff über. Das war gar nicht gut. Ich habe die beiden getrennt. Danach war für Cameron der Fall aber gegessen. Keinerlei Aggression mehr gegenüber Hank. Allerdings hatte Hank eine tiefe Wunde an der Schulter. Sie musste Tierärztlich versorgt werden.

10 Minuten später eine weitere Begegnung. Diesmal mit Benji (2 Jahre, Appenzeller-Mix Rüde) verlief genau so. Allerdings hatte ich Cameron an der Leine und es ist zu keinem Zwischenfall gekommen.

Cameron verbrachte ich dann ins Auto. Dort blieb er ruhig und entspannt liegen. Auch Hundegebell und Hunde die um Das Auto herumliefen waren ihm egal. Er lag entspannt im Kofferraum.

Abends habe wir noch einen Nachbar getroffen. Er war mit seinem Mittelasiatischer Owtscharka (5 Jahre, Rüde) unterwegs. Er ist gut erzogen und ist ein Heerdenschutzhund. und lässt sich, besonders von so einem Grünschnabel wie meiner, nicht sagen. Wir haben uns im Abstand von drei Metern auf eine Wiese gestellt, beide Hunde an kurzer leine, und haben uns unterhalten. Cameron ging sofort zum Angriff über, bekam eine eindeutige Ansage von mir und war danach völlig entspannt.

Aufgrund dieser Ereignisse und Verhalten, dem ersten schnellen Angreifen, nach einer Eindeutigen Ansage ein entspanntes zusammenstehen bin ich der Meinung, dass Cameron mit der Situation ‘Da ist ein anderer Rüder, ein Rivale, ein Feind’ einfach Überfordert. Da er keine Lösung kennt flüchtet er sich in den Kampf. Das hat ja schon mal funktioniert und ‘Rüden machen das so’. An mir liegt es nun ihm andere Wege zu zeigen und ihm mehr Selbstsicherheit zu lehren.

Ausbildung

Ab heute wird die Ausbildung etwas schärfer. Cameron weis in manchen Situationen nicht wie er sich verhalten soll. Dieses müssen wir ändern. Zu meinem Wohl und auch zum Wohl des Hundes. Folgendes werde ich tun/ändern.

  • Cameron geht nicht mehr als erster durch eine Tür. An Wohnungs- und Haustür gelten diese Regeln.
  • Cameron markiert nicht mehr jede Stelle. Es sind erstmal die Stellen auf der rechten Seite des Spazierwegs. Er zieht mich dort immer mit einem Ruck hin. Das unterbinde ich.
  • Die Kommandos Stop, Fuß und Lauf (An langer Leine vor gehen) werden bei jedem Spazieren gehen geübt.
  • Hundetreffen üben, besonders mit Rüden. Er darf/muss keinerlei Aggression zeigen. Er muss auch nicht sofort hinstürmen.

Insgesamt müssen die Kommandos konsequent ausgeführt werden. Ein wenig Druck ist auch hier angebracht. Nicht falsch verstehen, der Hund wird nicht verprügelt.

Futter

Der Kot wird weiterhin besser.

Das Futter wird nochmal verändert.

morgens: keine Fütterung
abends: 550g Fleisch mit Pansen, 250g Gemüse, 200g Reis

Ich packe 450g Fleischpakete und Teile sie auf. 350g für Gina und 550g für Cameron.

Heute gewogen: 36.80 Kg

Summa summarum

Unter diesem Punkt fasse ich immer den laufenden Monat zusammen.

Allgemeines

Cameron hat sich schnell eingewöhnt. Gina hat ihn ziemlich viel eingeschränkt und er hat darauf gehört. Das machte die ‘Verbotsphase’ für uns wesentlich einfacher.

Futter

Das Füttern war anfangs sehr schwierig. Er kannte Purina Trockenfutter und Royal Canin Trockenfutter. Alles andere hat er nicht gefressen. Selbst feinstes Muskelfleisch war bääh. Durch die schlechte Qualität des Futters hatte er nur Durchfall. Ich habe ihn recht zügig auf barfen umgestellt. Der Anfang war etwas schwierig. Er wollte Fleisch, Pansen und Gemüse nicht fressen. Zwei Tage Handfütterung und das Thema war durch. Heute frisst er mit viel Appetit Fleisch, Innereien, Pansen und Gemüse.

Da das Fleisch viel Feuchtigkeit enthält säuft Cameron nur noch sehr wenig. In den ersten Tagen waren es ca. 2 Liter, heute sind es noch ca. 200 ml. Der Rest wird mit dem Futter aufgenommen.

Der Kot wird immer fester und dunkler. Man kann ihn jetzt schon gut aufsammeln. Er ist noch nicht optimal, aber schon zufriedenstellend.

Der Tester

Cameron testet wie weit er gehen kann und was er sich erlauben kann. Das ist ein natürliches Verhalten. Das Problem dabei ist, dass es ein schleichen der Prozess ist. Jeden Tag kommt ein Test hinzu oder es wird einer ‘erweitert’. Da muss man als Hundeführer genau beobachten wann eingeschritten werden muss und wann die Erziehung etwas strenger werden muss.

Der Janker

Cameron ist ein Janker. Wenn er raus muss, dann macht er sich durch janken / mieksen bemerkbar. Es ist leise aber hörbar. Wenn Herrchen oder Frauchen nicht da sind, wird auch leise gejankt. Nicht lange aber immer mal wieder. Dieses könnten Verlassen-Ängste sein. Dann wird es sich irgendwann verlieren. Janken tut er auch wenn ich mir Schuhe und Jacke anziehe. Es geht raus. Dann jankt er, weil im das alles nicht schnell genug geht. Das könnte eine Übersprungsreaktion sein.

Insgesamt ist das janken aber sehr leise und nicht besonders störend. Auf ein leises Verbot reagiert er sofort und ist ruhig.

Der Dieb

Nachdem ich Cameron alles mögliche zu Fressen und zu Probieren gegeben habe um ihn vom Trockenfutter weg zu bekommen habe ich mir natürlich einen kleinen Dieb herangezogen. Er hat festgestellt, dass man alles Mögliche Fressen kann und das tut er dann auch. Der große Nachteil ist, dass Cameron überall dran kommt. Mit 85 cm Widerrist höhe ist die Mitte des Esstisches einfach zu erreichen. Aber auch hier ist er einfach zu leiten.

Dunkel = Schlafen

Da Cameron mindesten ein viertel Jahr im Zwinger gelebt hat, war für ihn der Tag beim dunkel werden zu ende und begann mit dem ersten hell werden. Seine innere Uhr tickt noch nach dieser Zeit. Er macht sich spätesten um 21:00 Uhr bemerkbar, dass er ‘ins Bett’ will. Das Wohnzimmer ist ihm zu hell und zu laut, im Schlafzimmer (auf der Hundedecke, nicht im Bett) ist es ihm zu einsam. Alleine sein ist ja auch doof. Und da ist es wieder, ein leises janken.

Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis sich der Rhythmus des Hundeorganismus umgestellt hat.

Frei laufen

Den Rückruf habe ich drei Tage mit Leckerchen konditioniert, dann habe ich Cameron laufen gelassen. Er lauft nie weit weg und der Abruf klappt (fast) gut. Manchmal bedarf er ein, zwei mal mehr rufen, aber dann steht er neben mit.

Jagen

Nach dem ersten Test mit Enten, die über unsere Hundewiese liefen, kann ich sagen, dass jagen nicht sein Ding ist. Auch Stöckchen holen oder hinter einem wegfliegenden Apportel hinterherstürmen, alles nicht sehr interessant. Über dieses Verhalten bin ich nicht besonders böse. Ich werde es ihm auch nicht bei bringen.

Andere Hunde

Da es in den letzten Tagen/Wochen fast ununterbrochen geregnet hat haben wir wenig Hunde getroffen. Die Begegnungen die wir getroffen haben sind alle sehr gut verlaufen. Hündinnen ist nie ein Problem, Rüden muss ich noch beobachten.

Cameron hat sich mit einem Rüden gebissen. Sie Eintrag vom 22.6.2022.

Andere Menschen

Absolut nett und friedlich bei jeder Menschen-Begegnung. Es ist auch egal ob wir die Menschen draußen treffen oder ob sie in unsere Wohnung kommen. Cameron ist überhaupt nicht Territorial. Das ist Perfekt.

Bellen

Ich weis gar nicht ob Cameron überhaupt bellen kann. 🙂

Alleine bleiben

Wohnung: Klappt auch. Ich habe meine Wohnung Kamera überwacht. Kein Problem. Das einzige was er dann tut – Er geht auf die Couch. Wenn das bleiben sollte, kann ich damit leben.

Auto: Das Auto scheint wohl ein geschützter Ort für Ihn zu sein. Er ist ruhig und bleibt auch schon eine Stunde allein.