Rassehund oder Mischling

Der bessere Hund?

Oft wird gesagt, dass der Mischling der bessere und gesündere Hund sei. Beides ist nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig. Ich versuch hier ein wenig Ordnung in diese Thematik zu bekommen. Es gibt wunderbare Rassehunde und ebenso wunderbare Mischlinge. Beide haben Vor- und Nachteile.

Der Rassehund

Bei dem Rassehund wird von einem Züchter zwei Hunde zusammengebracht die der selben Rasse angehören, gesund sind und einem festgelegten Standard angehören. Der Rassestandard ist weltweit gültig und wird von FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Rassennomenklatur festgelegt. Das der Hund dem Rassestandard entspricht wird durch die Körung bestätigt.

Vom Züchter; Viel Herzblut; viel Zeit; gute Sozialisierung

Da weis man von Anfang an was man bekommt. Wen ich mir z.B. einen Bordercolli anschaffe, dann weis ich das ich einen sehr agilen Hund bekomme mit dem ich täglich arbeiten muss. Der mich ausfüllt und auch schon mal an meine Körperlichen grenzen führt. Also nicht für das Rentner-Ehepaar. Entschließe ich mich für einen Neufundländer dann bekomme ich einen großen gemütlichen ruhigen Hund der nicht unbedingt stundenlang rennen muss. Aber 80 Kg Hund könne auch schon mal an der Leine ziehen.

Insgesamt kann ich aber anhand der Rasse bestimmen sie groß und agil mein Hund sein wird und ob der Charakter und sein Bewegungsbedürfnis ist.

Der Mischling

Der Mischling ist oft ein ‘Unfall’. Zwei Hunde liefen frei und unbeaufsichtigt herum, die Hündin war läufig und der Rüde hat seine Change genutzt. Alles in beiderseitigem Einverständnis. Nach durchschnittlich 63 Tagen sind die Welpen da. In den meisten Fällen sind sie ungewollt wenn nicht sogar unerwünscht.

In u.a. Deutschland kommen diese Hunde oft in ein Tierheim oder werden mehr schlecht als recht aufgezogen. In beiden Fällen fehlt die Sozialisierung oft oder ist zu mindestens nicht optimal durchgeführt worden. Diese Hunde haben oftmals psychische Baustellen. Was in der Sozialisierungsphase verpasst wird kann im Erwachsenenalter nicht komplett aufgeholt werden. Es werden oft Problemhunde. Aber ich will hier nicht schwarzmalen. Es gibt viele nette, liebe und gut sozialisierte Mischlinge. Man sollte die Augen aufhalten und sich einen Hundekenner bein Hundekauf mitnehmen.

Der Tierheimhund

Der Tierheimhund ist immer ein Überraschungspaket auf vier Pfoten.

Der Hund aus dem Ausland

Rüde oder Hündin

Der Listenhund

(…es geht bald weiter)